Bildung der Leistungssportler

Leistungssportler scheiden meist schon vor Vollendung ihres 40. Lebensjahres aus dem aktiven Leistungssport aus und steigen ins „normale“ Leben ein. Bildung und Ausbildung sorgen dann dafür, dass es auch nach der Zeit als aktiver Sportler verschiedene Ziele erreicht werden können, Bei Nachwuchstalenten legen nicht nur die Eltern Wert auf eine vernünftige Schulbildung, sondern auch Vereine und Trainer.

Es gibt ein Verbundsystem Schule und Leistungssport mit dem Ziel Nachwuchstalente im schulischen Bereich ebenso zu fördern wie bei ihrer Sportart und viele Vereine arbeiten mit den Schulen zusammen, um hier optimale Bedingungen schaffen zu können. Junge Fußballtalente oder Skispringer können so in Realschule oder Gymnasium am Unterricht teilnehmen und gleichzeitig werden Freiräume für Training und Wettkampf geschaffen. Viele Eltern bestehen berechtigterweise auf das zweigleisige System, denn oft kann schon eine kleine Verletzung erfolgreiche Karriereaussichten in einer Sportart zunichtemachen und dann würde sich eine vorherige Vernachlässigung der Bildung extrem negativ auswirken. Nachwuchstalente beim Fußball, die gern berufsmäßig in die neuen Bundesliga Trikots schlüpfen möchten, erhalten mit dem Verbundsystem von Schule und Leistungssport die Möglichkeit, sich auf beide Lebensbereiche zu konzentrieren, was auch die Dropoutqute von begabten Sportlern senkt.

Eine Doppelbelastung von Schule und Sport ist im normalen Schulsystem nur schwer auszuhalten und viele Talente würden entweder den Sport oder die Schule aufgeben um dieser anstrengenden Lebensweise zu entgehen. Das Sportinternat ist hier ein guter Lösungsansatz, denn dort können die Bedürfnisse der jungen Sportler perfekt unterstützt werden und am Ende der schulischen Laufbahn steht ein Leistungssportler mit einem Schulabschluss der ihm nach seiner sportlichen Karriere den Einstieg in die normale Arbeitswelt wesentlich erleichtert.

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