Fortbildungsmöglichkeiten in Europa

Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten sind etwas, das besonders in der heutigen Zeit besonders wichtig geworden ist. Dies liegt zum einen an der ständigen größer werdenden Überalterung der Gesellschaft in so gut wie jedem europäischen Land. Aber auch der globale Wettbewerb spielt in diesem Zusammenhang eine besonders große Rolle sowie die Tatsache, dass es besonders viele eher gering qualifizierte Arbeitskräfte gibt. Aus diesem Grunde sollen die Menschen in Europa durch viele verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen auf die neue Art der Gesellschaft vorbereitet werden.

Der Arbeitsmarkt bedingt viele verschieden ausgebildete Arbeitskräfte. Es ist dabei jedoch keineswegs verkehrt, sich stets neue Kenntnisse anzueignen. Selbst für den Fall, dass man diese Kenntnisse im momentanen Beruf vielleicht nicht benötigt, wie etwa eine bestimmte Fremdsprache zu erlernen, so kann es doch sein, dass es für den Einzelnen in naher Zukunft von Bedeutung ist. Die Zeiten sind wirtschaftlich sehr instabil, weswegen es gut ist, wenn jeder Arbeitnehmer möglichst flexibel ist und in viele Bereiche einmal hineingeschnuppert hat. Die EU hat aus diesem Grunde ein Arbeitsprogramm für die Fortbildung geschaffen. Dieses nennt sich „Allgemeine und berufliche Bildung 2020“. 2002 wurde bereits der „Kopenhagen-Prozess“ als Grundlage von den EU-Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission etabliert. Mit ihm soll an der beruflichen Bildung von 33 europäischen Staaten gefeilt werden.

Im „Bruges-Kommuniqué“ wurden ferner im Dezember 2010 in Belgien Maßnahmen und Ziele eines neuen Aktionsplanes zusammengefasst. Zu den Zielen gehören vor allem die Transparenz, die Mobilität sowie die Anerkennung der Kompetenzen und Qualitäten der Arbeitskräfte. Mit dazu gehören der Europass, das europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung (ECVET), der europäische Bezugsrahmen für die Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung (EQAVET) sowie der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR). Auch das wechselseitige Lernen der Lehrkräfte aus verschiedenen Ländern voneinander soll dazu beitragen, die Ausbildung zu verbessern, denn schließlich hängt die Qualität der neuen Arbeitskräfte stark von der Qualität der Lehrenden ab.

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