Lohnt sich eine eigene Webseite für Nachhilfelehrer?

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Als Anbieter von Dienstleistungen ist man auf Kundschaft angewiesen und diese kann die Dienste des Unternehmers nur annehmen, wenn sie davon weiß. Egal ob Nachhilfelehrer, Gärtner oder Heimfriseur - ohne Werbung wird das Geschäft nur schleppend laufen. Gerade Nachhilfelehrer sind aber meist selbst noch Schüler oder Studenten, die sich lediglich ihr Taschengeld mit Nachhilfestunden verdienen. Ob sich eine eigene Webseite für diese Dienstleistung lohnt, lässt sich daher nicht pauschal beantworten und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Eine Webseite kann Interessenten-Anfragen bringen

Stellt man als einzelner Nachhilfelehrer eine eigene Webseite ins Netz, entstehen Kosten für die Domain Registration und den Webspace. Diese müssen natürlich vorab bezahlt werden und eventuell finden später nur wenig Kunden die Seite und damit die angebotene Dienstleistung. Im anderen Extremfall finden viele User die Seite im Netz und es entstehen mehr Anfragen als bedient werden können. Daher lohnt es sich im Allgemeinen als einzelner Nachhilfelehrer nicht eine eigene Webpräsenz zu erstellen, da deren Wirkung nicht abzuschätzen ist.

Anders sieht es aus, wenn mehrere Dienstleister zusammen ihre Hilfe auf einer Seite anbieten können. Große Nachhilfeorganisationen sind deutschlandweit aktiv und auch im Internet vertreten. Nachhilfelehrer können sich dort zum Teil einfach registrieren und erhalten dann über das Portal Anfragen. In größeren Städten funktioniert das auch für kleinere Gruppen von Nachhilfelehrern, vor allem wenn alle Grundfächer durch das gemeinsame Angebot abgedeckt werden können.

Hat man für den Job als Nachhilfelehrer aber nur wenig Zeit und arbeitet allein, lohnt sich eine Webpräsenz nicht und ein Anschlag am Schwarzen Brett einer Schule oder ein kleines Inserat in einer Tageszeitung kann die notwendigen Kontakte günstiger vermitteln.

Geschrieben von Andrea Wiesenthal

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